Ländlicher Raum

  • Paradoxe Situation in Enquete-Kommission zum Ländlichen Raum

    Rechtloser Gruppenstatus: Enquete-Kommission zum Ländlichen Raum startet ohne unsLandleben in Brandenburg

    Gemeinsam mit CDU und Grünen startete BVB / FREIE WÄHLER bereits vor Monaten eine Initiative zur Einrichtung einer Enquete-Kommission zur Zukunft des Ländlichen Raums. Anfangs versuchte Rot-Rot diese Kommission zu verhindern. Doch da BVB/FREIE WÄHLER, Grüne und CDU zusammen arbeiteten, konnten SPD und Linke die Kommission nicht unterdrücken. Denn gemeinsam haben wir die nötige Anzahl von Abgeordneten.

    Auch der Versuch, einen Keil zwischen die Opposition zu treiben, indem uns als Gruppe die Mitarbeit an Enquete-Kommissionen verweigert wird, war vergeblich. Denn wir unterstützen die Kommission trotzdem.

    Die rot-rote Koalition stellte fest, dass sie die Kommission nicht verhindern kann. Also machte sie einen Kurwechsel um 180°, stützte plötzlich die Enquete-Kommission und setzte sich dank der Mehrheit selbst an die Spitze. So kommt es zur paradoxen Situation, dass Rot-Rot als früherer Blockierer nun die Kommission leitet, wir als Initiatoren hingegen nicht teilnehmen dürfen. Doch letzteres kann sich ja noch ändern…

    Péter VidaDie Zukunft im Ländlichen Raum ist für das ländlich geprägte Brandenburg ein wichtiges Thema. Dies betonte Péter Vida in seiner Rede. Die Landesregierung soll aufhören, mit der Begründung, die Bevölkerung würde ohnehin abnehmen, die Infrastruktur zusammenzustreichen. Denn genau dieser Wegfall an sozialer Infrastuktur ist einer der Hauptgründe, warum die Menschen die ländlichen Regionen verlassen. Sie verschärft damit das Problem nur.

    Redebeitrag von Péter Vida

    Landtag setzt Enquete-Kommission ein - Brandenburg erforscht die Landflucht - Artikel auf RBB

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  • Das Dorf lebt! Inforadio und RBB berichten aus ‪‎Schönborn

    Bürgermeister Daniel Mende (BVB/FREIE WÄHLER): Ländlicher Raum hat eine Zukunft – Schönborn als Vorbild

    Schaut man auf die Landespolitik in Brandenburg, sieht man, dass die Landesregierung den ländlichen Raum vernachlässigt. Die Mittel für Nahverkehr, medizinische und soziale Infrastruktur werden zusammengestrichen. Der Status des Grundzentrums, das die Versorgung im ländlichen Raum sichern soll, wurde gar komplett aus dem Landesentwicklungsplan gestrichen – bundesweit einmalig und einer der Gründe, warum gegen den Landesentwicklungsplan erfolgreich geklagt wurde.

    Auch gegenüber den Medien und in den Bürgerdialogen zur Kreisgebietsreform wird der ländliche Raum von der Landesregierung aus SPD und Linken pauschal als hoffnungslose, sterbende Region dargestellt und damit begründet, warum man die Mittel für die Region immer weiter kürzt. Durch die damit wegfallenden Arbeitsplätze und aufgrund der verschwindenden sozialen und medizinischen Infrastruktur wird es zur selbsterfüllenden Prophezeiung.

    Daniel MendeDaniel Mende (BVB/FREIE WÄHLER), Bürgermeister von  Schönborn im Landkreis Elbe-Elster, störte diese einseitige Darstellung. Er hat als Bürgermeister bewiesen, dass mit etwas Engagement auch der ländliche Raum eine Zukunft hat. Entgegen allen Prognosen wächst die Zahl der Kinder in der Kita, ausgewanderte Schönborner kehren in das Dorf zurück, und die Bevölkerungszahl bleibt seit 2012 stabil.

    So lud er Journalisten von Inforadio und RBB ein, sich selbst ein Bild vom Dorfleben fernab des Speckgürtels zu machen. Die Reporter haben eine Woche lang das Dorfleben beobachtet, um herauszufinden, was im Dorfleben Schönborns anders und besser läuft und warum. Nun kommt ab 19.10.2015 für eine Woche lang eine Serie auf RBB und Inforadio. (Fotos: RBB bzw. Inforadio)

    Immer morgens 06:45 und 7:25 Inforadio: Das Dorf lebt! Ein Tag in Schönborn
    und abends 19:30 RBB: Schönborn – Was ein Dorf zusammenhält

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  • Pressekonferenz 03.11.2015

    Anträge zu Verwaltungsstrukturreform, BUGA-Defizit, Enquete-Kommission und Windkraft vorgestellt

    Pressekonferenz

    Bei der Pressekonferenz am 3. November stellten wir der Presse unsere Anträge für die nächste Landtagssitzung vor:

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  • Pressekonferenz im Landtag vom 10.11.2015

    Verwaltungsstrukturreform, Abgeordnetenentschädigung, Enquete-Kommission und Organstreitverfahren Hauptthemen der Pressekonferenz

    Pressekonferenz BVB/FREIE WÄHLER vom 10.11.2015

    Pressekonferenz: Iris Schülzke spricht gemeinsam mit Péter Vida zur Kreisgebietsreform und zu weiteren Themen

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  • Landpartie in Pinnow

    Auch im ländlichen Raum gibt es Fortschritt und Entwicklung – Enquete-Kommission des Brandenburger Landtages auf Landpartie in Pinnow

    Amt Oder-Welse

    Ein Dankeschön an Amtsdirektor Detlev Krause vom Amt Oder-Welse (rechts im Bild)

    Auch im ländlichen Raum gibt es Fortschritt und Entwicklung - Enquete-Kommission des Brandenburger Landtages auf Landpartie in Pinnow

    Amt Oder-Welse

    Ein Dankeschön an Amtsdirektor Detlev Krause vom Amt Oder-Welse (rechts im Bild)

    Im  Sommer 2015 wurde die Enquete-Kommission EK 6/1  im Brandenburger Landtag gegründet. Diese hat die Aufgabe, sich mit der Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auseinander zu setzen und dem Landtag bzw. der Landesregierung Empfehlungen zur Absicherung einer zukunftsorientierten  und nachhaltigen Entwicklung dieser Regionen zu geben. Auch in Zukunft sollen in den berlinfernen Gebieten  ein solidarisches Zusammenleben aller Generationen, familienfreundliche Rahmenbedingungen und  die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen und politischen Leben abgesichert werden.

    Bisher tagte diese Enquete-Kommission in den sicheren Mauern des Landtagsgebäudes fern der Realität. Am 18.3.16  machte man nun einen Tagungs- und Besichtigungsexkurs, zum  Schwerpunkt Wertschöpfung ins uckermärkische Pinnow, im Amt Oder-Welse und tagte im Tagungsraum des Deutsch-polnischen Jugend-, Bildungs- und Kommunikationszentrums. Nachdem der Vorsitzende des Amtsausschusses Gerd Regler ein paar einführende Grußworte an die Teilnehmer gerichtet und der seit vielen Jahren erfahrene Amtsdirektor Detlef Krause das Entwicklungskonzept des Amtes hinsichtlich Wertschöpfung im ländlichen Raum vorgestellt hatten,  begaben sich alle auf Rundgang bzw. -fahrt durch den Ort. Zuerst wurde die Gärtnerei der Uckermärkischen Werkstätten, einer Gesellschaft des AWO-Kreisverbandes Uckermark,  besucht. Hier sind viele Menschen mit Behinderungen beschäftigt, die dort Lohn und Brot und Anerkennung finden, Letzteres wird auch durch die Akzeptanz der Käufer deutlich. 

    Dann ging es per Bus ins Gewerbegebiet zu einem  Metallbau- und einem Haustechnikbetrieb. Deren Geschäftsführer brachten zum Ausdruck, dass sie ohne die auffordernden Worte und die tatkräftige Unterstützung der agilen Verwaltung um den Amtsdirektor den Schritt in die Selbstständigkeit, verbunden mit dem Neubau ihrer Betriebsstätten, nie in dem Umfang gewagt hätten. Sehr interessant war auch eine Besichtigung einer benachbarten Reparaturwerkstatt für Schienenfahrzeuge eines Schienenlogistikers samt zugehörigem Verladebahnhof. Auch hier gab es nur Lob für die kommunale Verwaltung und ihren Amtsdirektor, die sich besonders bei der Erhaltung des alten Anschlussgleises engagiert hatte. Auf der Rücktour wurde noch ein Landwirtschaftsbetrieb besichtigt, wo aktueller Weise wegen der stark gefallenen Milchpreise geklagt wurde. Alle Unternehmer äußerten sich sehr besorgt über den Fachkräfte- und Azubimangel. Zum Abschluss der Besichtigungsrunde wurde noch die hervorragend ausgestattete KITA mit ihren interessanten Konzepten besichtigt, die im gleichen Gebäude des ehemaligen Gutshofensembles  wie der Tagungsraum untergebracht ist. Um uns herum flitzten viele Kinder der Schule und der Kita, die dort mehrsprachig mit den Schwerpunkten Polnisch und Englisch aufwachsen.  

    Unterwegs erwähnte der Amtsdirektor während der Bustour  sanierte Straßen, ein gekauftes und saniertes Bahnhofsgebäude, die Sportplatzanlage,  Feuerwehr, die Ansiedlung eines Allgemeinmediziners, die Eröffnung eines Cafés in der historischen Schmiede  u. ä. Wir erlebten in Pinnow und im Gewerbegebiet das Musterbeispiel einer gelebten ländlichen Entwicklung und eines guten Miteinanders. In beeindruckender Weise wurde auch festgestellt, dass das Verhältnis Arbeitsplätze zu Einwohnern erheblich günstiger ist, als in der benachbarten Stadt Schwedt, die als Regionaler Wachstumskern besonders gefördert wird. 

    Aus dem Gesehenen und Gehörten konnten wir jedoch sehr deutlich schlussfolgern, dass diese Situation nur der engagierten und couragierten agilen Kommunalverwaltung zu verdanken ist, die auch mal unübliche Wege beschritten hat. Weder der Amtsdirektor noch die Unternehmer wurden seitens des Landes (Behörden, Fördermittelstellen …) „an die Hand genommen“ und auf Fördermittel und Entwicklungsstrategien hingewiesen. Herr Krause hat kein Risiko und keine Auseinandersetzungen mit wem auch immer gescheut, um die Interessen der amtsangehörigen Gemeinden durchzusetzen. Seine entsprechende Beliebtheit war auch bei den Gesprächen mit allen Gesprächspartnern deutlich herauszuhören. 

    An der Stelle passt auch die Erwähnung der Anmerkung eines Regierungsvertreters dort, dass man sich ja nicht mit jedem kleinen Unternehmer oder Problem im Detail beschäftigen könne. Herr Krause und sein Team können das! Interessant waren dann in der Bürgerfragestunde aber auch die Klagen der Amtsausschussmitglieder und  Ortsvorsteher, die über den jahrelangen Kampf mit Behörden wegen einiger Baugenehmigungen für Eigenheime klagten.

    Mehrere Vorträge zu Entwicklungs- und Bildungschancen für Ländliche Räume im 2. Teil der Tagung erstickten regelrecht an ihren theoretischen Darstellungen. Wir reden in der Enquetekommission stundenlang darüber, wie die Entwicklung im ländlichen Raum vorangetrieben werden kann. Aber es sind die einfachen Dinge wie z.B. unkompliziert Wohnraum schaffen, denn junge Leute wollen auch zeitgemäß wohnen. In seinem späteren Vortrag erläuterte der Amtsdirektor, dass eine Kommune i.d.R. 5 Jahre  braucht, um eine Investition umzusetzen, ein privater Investor dagegen i.d.R. 1 Jahr. Da muss natürlich die Frage erlaubt sein, woran liegt das bzw. wie wäre die Lösung? Das wäre aus unserer Sicht u.a. ein vereinfachtes Planungsrecht und die Stärkung der Kommunalen  lanungshoheit und wäre so ein Weg zu mehr Wertschöpfung im ländlichen Raum. Denn das Land und seine Mitarbeiter stehen oft jeglicher Entwicklung nicht aufgeschlossen und fördernd gegenüber und finden immer neue Gründe, weshalb vieles wegen belangloser Bedenken nicht geht. Da nützt auch die Feststellung vom Kommissionsvorsitzenden Wolfgang Roick wenig, „es geht, wenn man nur will“. Welche Erkenntnis!

    Man kann sich oft des Eindruckes nicht erwehren, dass der gesamte ländliche Raum zu einem Reservat für Natur- und Denkmalschutz werden soll! Und die Menschen darin nur stören,  weil sie Verwaltungsaufwand bedeuten und gerechtfertigte Forderungen haben.Dabei wohnen ca. 55% der Brandenburger in Ländlichen Räumen. Eine besondere Erkenntnis dieses Tages in Pinnow war, dass es der bestehenden  Landesregierung und ihren Erfüllungsgehilfen am selbstkritischen Handeln im modernen Wandel der Zeit fehlt.

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  • Wie mit Demografie gelogen wird

    Unbewiesene und sogar widerlegte Behauptungen werden als Grundlage der Kreisreform angegeben – Demografische Prognosen in der Retrospektive
     
    Kreis- und Gemeindegebietsreform im Land Brandenburg, das sogenannte „Reformprojekt“ von SPD und Linkspartei, „um Brandenburg zukunftsfest zu machen“. Das Hauptargument von Landesregierung, SPD, Linkspartei und auch Bündnis90/Die Grünen im Landtag ist, dass die Prognosen einen unaufhaltsamen Bevölkerungsrückgang voraussagen, 2050 wären die ländlichen Räume und die berlinfernen Räume stark geschwächt, um nicht das böse Wort von „leergezogen“ zu kolportieren.
     
    Der behauptete und scheinbar statistisch gesicherte massive Bevölkerungsrückgang ist das einzige echte Argument. Aber stimmt es?
     
    Alle anderen Argumente, wie z. B., dass größere Verwaltungsstrukturen „billiger“ sind, sind längst durch Statistiken von Landkreistag, KGSt, Städte-und Gemeindebund, Deutschem Landkreistag u. v. a. m. fundiert widerlegt. Die Tatsache, dass die Kostenfrage trotzdem immer wieder von SPD, Linken und Regierung vorgeschoben wird, ist genauso zu bewerten, wie, dass es immer noch Menschen gibt, die auch den Klimawandel bestreiten oder dass Impfen schützt. Ideologie macht eben blind.
     
    Was ist nun mit dem „Hauptargument“ des Bevölkerungsrückganges? In der Plenardebatte am 9.6.2016 hat Innenminister Schröter dies auch wieder als „schlagendes“ Argument angeführt und behauptet, dass die Bevölkerungsprognosen sicher seien und dass Brandenburg sich entvölkern würde.
     
    Setzen wir uns doch mal nüchtern mit den Argumenten auseinander. Stimmen die Prognosen? Was sagt uns dazu die retrospektive Schau auf die „Be- oder Entvölkerungszahlen“ in der Vergangenheit und den immer wieder beschworenen Untergang von Deutschland in der Vergangenheit? Schon immer war das Schreckgespenst des Aussterbens des deutschen Volkes ein beliebtes Argument zur Durchsetzung von politischen Ideologien, Projekten oder Ideen.
     
    So wurde die Fusion von Berlin und Brandenburg 1996 auch mit dem Argument befördert, dass Brandenburg bald nicht mehr genug Einwohner hätte, um sich eine eigene Landesregierung leisten zu können. Ein Rückgang auf 1,6 Mio. Einwohner wurde prognostiziert – und was ist passiert? Brandenburg hatte damals rund 2,5 Mio. Einwohner. Und heute, 20 Jahre später? – Immer noch rund 2,5, Mio. Einwohner. Upps, war wohl gelogen.*
     
    Am Ende bleibt festzustellen, dass der Untergang des Abendlandes respektive von Deutschland und auch Brandenburg jedes Mal irgendwie doch nicht stattgefunden hat.
     
    Oder nehmen wir den Landeshaushalt Brandenburg. Der damalige finanzpolitische Sprecher der SPD Herr Mike Bischoff, heute Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag, propagierte 2004 bis 2009 verschärfte Sparmaßnahmen, Einsparungen bei Bildung, Polizei, eigentlich in allen Bereichen. Der Haushalt, seinerzeit mit einem Volumen von 9,5 Mrd. Euro, müsse von 2012 bis 2015 auf 7,5 Milliarden Euro geschrumpft werden, sonst wäre Brandenburg pleite. Unter dieser Prämisse wurde gespart, bis es quietschte, mit Folgen in allen Bereichen, an denen wir heute noch knabbern – kaputte Straßen wegen zu wenig Straßenunterhalt, Polizeiabbau, Abbau in der Justiz mit all den Folgen, die Sie kennen.
     
    Und heute? Der Landeshaushalt hat fast 11 Milliarden Euro Volumen, die Steuern sprudeln, die Wirtschaft boomt, das Land macht keine Schulden, hat sogar Haushaltsüberschüsse von mehreren 100 Mio. Euro und Rücklagen von 500 Mio. Euro. Man kann dies alles in den Plenarprotokollen nachlesen. Sie werden feststellen, es ist so, wie ich es beschreibe, man muss sich nur die Mühe machen, es zu lesen.
     
    Was lehrt uns das?
     
    Zur Durchsetzung von politischen Ideen, Ideologien, Machtprojekten, manchmal „Reformen“ genannt, werden die absurdesten Behauptungen und Szenarien erfunden. – Früher nannte man das „Tatarenmeldungen“. Dann wird durchgesetzt. Und wenn man Jahre später darauf zurückkommt, stellt sich heraus, alles gelogen, stimmte nicht, frei erfunden, nur behauptet, alles unwahr.
     
    Was ist nun mit dem Hauptargument der „Demografie“ und Bevölkerungsentwicklung im Land Brandenburg zur Begründung der Kreis- und Gemeindegebietsreform?
     
     
    Zu allen Zeiten wurden die gleichen Behauptungen aufgestellt, und immer wieder hat der Verlauf der Geschichte dies Lügen gestraft. Und das soll als Argument dafür reichen, dass Kreise zu „Monsterkreisen“ zusammengelegt werden, dass Gemeinden, die kleiner als 10.000 Einwohner sind, zwangsweise zusammengeschlossen werden sollen?
     
    Ich denke, das ist zu wenig. Die stets angeführten „Fakten“ stimmen einfach nicht.
     
    Christoph Schulze, MdL
     
     
    *Parallel dazu waren auch die Prognosen in Berlin mehr als „unzuverlässig“. Laut Prognosen von 1991 sollte die Einwohnerzahl Berlins bis 2010 auf 5 Millionen steigen. Hiermit wurden damals überzogene Investitionen gerechtfertigt, deren Kredite den Haushalt Berlins noch heute belasten. Statt eines Booms schrumpfte die Bevölkerung in den 90ern jedoch leicht – der Rückgang der vernachlässigten Industrie sorgte für fehlende Arbeitsplätze, was Zuwanderer abschreckte und zur Abwanderung führte. Als man 2002 merkte, dass man daneben lag, änderte man die Boom-Prognose zur Schrumpfungs-Prognose. Bis 2020 sollte die Einwohnerzahl auf 3,36 Millionen Einwohner fallen. Auf Grundlage dieser Prognose wurde jahrelang praktisch nichts mehr in den sozialen Wohnungsbau investiert. Tatsächlich hatte sich damals der Trend jedoch schon umgekehrt. Der wachsende Tourismus und die aufkommende Dienstleistungs- und Internetbranche schufen neue Arbeitsplätze, die Zuwanderer anlockten. Die Stadt wuchs seit dem Jahr 2000 wieder um 130.000 Einwohner auf 3,51 Mio. Einwohner. Die Prognose lag schon wieder daneben, und plötzlich wurde bezahlbarer Wohnraum knapp. Inzwischen erwartet man bis 2020 statt 1 % Schrumpfung nun 10 % Zuwachs, und Berlin hat 2015 begonnen, den sozialen Wohnungsbau wieder zu fördern.

    Fazit: Wenn gut bezahlte Arbeitsplätze vorhanden sind, gibt es Zuzug, wenn sie nicht da sind, ziehen die Leute weg. Statt sich wie die Landesregierung aus SPD und Linker mit dem durch schlechte Wirtschaftspolitik und fehlende Infrastruktur selbst verursachten Problem „Wegzug“ anzufreunden, sollte man sich folglich um gute Bedingungen für die Wirtschaft im ländlichen Raum bemühen.
     

    relevante Presseartikel:
     
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  • Internet-Ausbau: Landesregierung zeigt sich ahnungslos

    Kleine Anfrage zeigt Ahnungslosigkeit und Desinteresse: Landesregierung weiß nicht einmal, wo in Brandenburg bereits Breitband besteht und wo nicht

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  • Bewegung in Sachen Mobilfunk und Breitbandabdeckung!

    Aktuelle Stunde bringt Lücken in Versorgung mit Breitband und Mobilfunk zur Sprache – Regierungskoalition reagiert mit Antrag, dem sich auch die CDU anschließt

    Unsere erste Aktuelle Stunde hatte das Internet im ländlichen Raum zum Thema gemacht. So sah sich die Regierungskoalition gezwungen, zu reagieren. Offensichtlich weiß sie über die Defizite bei der Versorgung mit Breitband und Mobilfunk und wollte uns das Thema nicht überlassen. So stellte sie den Antrag: Zukunftsstrategie digitales Brandenburg, dem sich die CDU anschloss. Wir wurden nicht gefragt, ob wir uns beteiligen wollen, stimmten dem Antrag aber zu. So gibt es die Hoffnung, dass sich doch etwas verbessert.

    In der Aktuellen Stunde waren dann auch (fast) alle einig, dass es Defizite gibt, die behoben werden müssen. Minister Gerber (SPD) behauptete, Brandenburg würde beim Breitband-Ausbau nicht zurückliegen. Dennoch haben nur 57 % der Haushalte die Möglichkeit zu einem Anschluss. Er schob die Verantwortung für den schleppenden Ausbau auf die Kommunen.  Man würde aber das Ziel 50 MBit bis 2020 „annähernd“ erreichen – was auch immer er mit „annähernd“ meint, da laut Bundesregierung dieses Level schon Ende 2018 erreicht werden sollte.

    In Sachen Mobilfunk verstieg Minister Gerber sich in die Aussage, Brandenburg stehe in der Abdeckung „keineswegs schlecht“ da: Überall sei LTE verfügbar (ab 4:55). Er erntete dafür selbst mitten in seiner Rede Widerspruch aus den Reihen der Abgeordneten. Denn die Aussage ist geradezu ein Witz für jeden, der einmal aus Potsdam herausgekommen ist. In großen Teilen des Landes gibt es gar keinen Empfang, nicht einmal für normalen Mobilfunk, geschweige denn eine LTE-Datenverbindung. So versuchte er, sich dann rauszureden: „Mit überall meine ich...“, nur um dann aufzuzählen, dass auch er kürzlich feststellen musste, dass es auf der Fahrt von Bad Liebenwerda nach Potsdam gar keinen Mobilfunkempfang gab. Insgesamt wurde die Verantwortung für die Lücken in der Versorgung wahlweise auf die Kommunen und den Bund abgeschoben.

    Insgesamt war die Aktuelle Stunde ein großer Erfolg: Alle Fraktionen stimmten mit uns überein, dass es große Defizite gibt, die schnellstens behoben werden müssen. Wir konnten die Regierungskoalition in dem Thema soweit vor uns hertreiben, dass sie mit einem Antrag der Regierung hierzu einen konkreten Auftrag gab. Nun werden wir kritisch prüfen, ob sich tatsächlich etwas tut.

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  • Regionale Wachstumskerne kein Allheilmittel

    Kritik an einseitiger Förderung von regionalen Wachstumskernen – Förderpolitik überbürokratisiert und vernachlässigt weite Teile Brandenburgs

    Am 10.11.2016 wurde im Landtag der Bericht zur Entwicklung der Regionalen Wachstumskerne besprochen. Die Landesregierung versuchte, dies als Erfolgsgeschichte zu verkaufen. So wurde mehrfach hervorgehoben, dass die Regionalen Wachstumskerne überproportional viele Arbeitsplätze aufweisen und auch in anderen Indikatoren besser dastehen als der Rest des Landes. Dies ist aber kein Resultat der Förderpolitik, sondern die als „Wachstumskerne“ definierten Regionen wurden bereits nach diesen Kriterien herausgesucht. 

    Unsere Abgeordnete Iris Schülzke (BVB / FREIE WÄHLER) beleuchtete daher die Schattenseiten dieser Förderpolitik, die von der Landesregierung natürlich nicht erwähnt wurden. Das ist zum einen die Überbürokratisierung der Förderung, die viele Unternehmen abschreckt, überhaupt Anträge zu stellen, aber auch die einseitige Konzentration eines Großteils der Mittel auf einige wenige Regionen. Die restlichen Gebiete müssen mit ansehen, wie mit ihren Steuern die Förderung in den ohnehin stärkeren Regionen bezahlt wird. Gleichzeitig warten sie vor Ort vergebens auf den Ausbau oder Erhalt der sozialen und technischen Infrastruktur. So stärkt man die ohnehin starken Regionen und schwächt die restlichen Regionen.


    Die gesamte Rede von Iris Schülzke:
    „Sehr geehrte Frau Präsidentin,
    sehr geehrte Kollegen, liebe Gäste!

    Regionale Wachstumskerne sind in wirtschaftlichen Branchen durch die Landesregierung Brandenburg besonders geförderte Regionen. Unter der Abkehr der alten Wirtschaftsförderung nach dem sogenannten Gießkannenprinzip begann die Landesregierung 2004, die Förderung neu auszurichten. Somit sollten nur noch zukunftsfähige Branchen, die in den einzelnen Regionen Brandenburgs bereits Fuß gefasst hatten und starke Wachstumspotenziale versprachen, gefördert werden. Unter Einbeziehung von 26 Städten und Gemeinden wurden 15 Regionale Wachstumskerne geschaffen, für jeden wurden die förderfähigen Branchenkompetenzfelder festgelegt. Die Kooperation von Unternehmen, Wissenschaft, Bildung, Politik und Verwaltung in regionalen Bündnissen und Netzwerken kann helfen, regionale Innovationssysteme zu etablieren bzw. zu stärken.

    Für die 26 Städte und Gemeinden ist dies zweifellos eine Erfolgsgeschichte. Der Landrat aus Oberspreewald-Lausitz hat vor der Enquete-Kommission im Oktober berichtet, dass die Arbeitslosigkeit in diesem Landkreis nun auch unter 10 % liegt, die Instrumente für die regionalen Wachstumskerne hätten dazu beigetragen.

    Schaut man sich das genauer an, dürfte schon das Grübeln einsetzen, wenn die Zahlen der Arbeitslosigkeit auftauchen, dazu kommen die Bevölkerungsentwicklung und die oft geringen Einkommen in den berlinfernen Regionen. Im Bericht ist dargestellt, eine Reihe von Workshops oder Anhörungen wurden durchgeführt, die hohe Bedeutung der Verkehrsinfrastruktur, Fachkräftesicherung und Integration von ausländischen Arbeitskräften, Wohnraumsicherung waren und sind neben vielen anderen Dingen die zukünftigen Arbeitsschwerpunkte. Hier taucht die Frage auf, stehen diese Schwerpunkte nicht auch für mindestens 150 weitere Städte und Gemeinden? Verwiesen wird des Weiteren auf Kooperationen und den Stadt-Umland-Wettbewerb.

    Natürlich ist es gut, Zusammenarbeit zwischen Gemeinden zu befördern. Innovative Produkte und Verfahren sind immer das Ergebnis von hochspezialisiertem Wissen aus unterschiedlichen Disziplinen und Verantwortungsbereichen. Innovationen werden oft durch den Austausch informellen Wissens beschleunigt.

    Nur zukünftig die gesamte Programmplanung für die Förderung der Maßnahmen und Projekte über ELER-Mittel, EFRE-Mittel oder ESF-Mittel zu steuern, wird eine große Herausforderung für die Antragsteller, aber eine noch größere für die beteiligten Ministerien (MIL; MLUL; MBJS), fehlt doch die Richtlinie für die ESF-Mittel noch ganz. Gerade aus den verschiedenen Ministerien kommen, so berichten die antragstellenden Kommunen, gegensätzliche Hinweise.

    Bisher sind wohl auch nur wenig Fördermittel, es stehen 213 Mio. € zur Verfügung, für den Bereich des SUW abgeflossen. Die Antragsteller verweisen auf die sehr spät zur Verfügung gestellten Richtlinien und das komplizierte, kaum noch praktikable Antragsverfahren. Unternehmer erklären immer öfter, dass die Antragsverfahren zu aufwändig sind und das Risiko der Rückzahlungen sehr hoch. Während der Beratungen durch die Wirtschaftsförderungen werden Antragsteller schon motiviert, jedoch muss in diesem Zusammenhang auch immer wieder auf die scharfen Regeln in diesem System hingewiesen werden, und nicht selten können Berichts- oder Interpretationsfehler zu kompletten Rückforderungen führen.

    Bis 2018 sollen 60 % der zur Verfügung gestellten Gesamtsumme abgerufen sein. Unternehmer und auch die Kommunen sprechen von einem Fördermittel-Kuddelmuddel, das in dieser Form wenig hilfreich ist. Vielleicht hören wir ja gleich von der Landesregierung, wieviel Mittel inzwischen beantragt sind, wie viele in den nächsten Wochen bewilligt werden, denn denen steht ja noch ein kompliziertes Ausschreibungsverfahren bevor, und wie die Strategie insgesamt aussieht, um das ehrgeizige Ziel der 60 % Fördermittelverwendung bis 2018 zu erreichen.

    Zusammenfassend möchte ich sagen, dass die Regionalen Wachstumskerne 2004 nicht falsch waren und durchaus Erfolge zu verzeichnen sind, jedoch hat Brandenburg viel mehr Einwohner als die in den ,RWK`s'. Vor einigen Tagen hat der Wirtschaftsminister die ,vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, die die Wirtschaft in Brandenburg dominieren', so seine Worte, gelobt. Diese seien ,fleißig und kreativ, wagen Neues, besetzen Nischen und Marktlücken, übernehmen Verantwortung und bringen Brandenburg so weiter nach vorn', so der Minister. Diese Unternehmen zahlen auch Steuern, ebenso die Mitarbeiter alle möglichen Steuern. Sie erwarten, dass auch sie bedacht werden, und das mit Recht.

    Sie erwarten, dass die notwendigsten Dinge der technischen und sozialen Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden und, dass sich die Politik mit der Überbürokratisierung befasst – dazu hatte auch der Bundeswirtschaftsminister in Bad Saarow vor wenigen Wochen aufgefordert. Es kann doch nicht sein, dass in berlinfernen Regionen nur noch störungsarmer Naturschutz in Freilandverbünden zugelassen werden soll, so die Entwürfe im LEP. Wenn Fördermittelanträge unendlich lang sind und Bewilligungsschreiben nochmals 80 Seiten umfassen, ist im System ein Wurm drin, kein Antragsteller kann das mehr überblicken, aber auch kein Verwendungsnachweisprüfer.

    Dieses Fördersystem kann nicht gutgeheißen werden, da hilft es nicht, Behörden zu konzentrieren, sondern das überbürokratisierte Formular- und Fördersystem ist zusammenzustreichen. Nur dann können Förderungen auch ihre Ziele erreichen und nachhaltig sein, so können die kleinen und mittelständischen Unternehmen weiterhin die Wirtschaft stärken, und auch nur so kann gezielt Armut bekämpft werden, weil dann die Menschen in Brandenburg gute Einkommen haben können. Wir fordern Sie auf, dieses System zu überarbeiten und die Hinweise der Betroffenen Menschen ernst zu nehmen.“

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  • Keine Ausdünnung des Busverkehrs in der Uckermark!

    Fahrstrecke der UVG wird nicht erhöht, sondern um 500.000 km gekürzt – BVB / FREIE WÄHLER kritisiert Ausdünnung ÖPNV im ländlichen Raum

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  • 2017 muss Jahr des ÖPNV in Brandenburg werden

    BVB / FREIE WÄHLER im Landtag Brandenburg fordern, das Jahr 2017 ins Zeichen des Ausbaus des öffentlichen Personennahverkehrs zu stellen

    Zur Gewährleistung gleichwertiger Lebensverhältnisse im gesamten Land ist eine ebenbürtige infrastrukturelle Versorgung in allen Regionen sicherzustellen. Viel zu sehr wurde in den letzten Jahren anhand von harten „Leistungskennzahlen“ eine Ausdünnung des ÖPNV gerade im ländlichen Raum vorangetrieben. Statt im ländlichen Raum den Zugang zu Arbeitsmarkt und Freizeitangeboten der Zentren zu verbessern, werden diese Verbindungen abgeschnitten. Die Folgen sind sichtbar: asymmetrische Bevölkerungsentwicklung im Land und Schwächung der berlinfernen Regionen. 

    BVB / FREIE WÄHLER fordert ein Umdenken. Die Potsdamer Reißbrettzahlen dürfen nicht Maßstab für die verkehrliche Versorgung Brandenburgs sein. Der im Jahr 2017 auslaufende aktuelle Landesnahverkehrsplan muss unter neuen Gesichtspunkten überdacht werden. So braucht es eine Takt- und Haltestellenverdichtung auf zahlreichen RB- und RE-Strecken. Als Aufgabenträger des schienengebundenen Nahverkehrs muss das Land hier entsprechende Prioritäten setzen und Bedarfe bei der Bahn anmelden.

    Zugleich wirbt BVB / FREIE WÄHLER für eine Festschreibung eines Mindestanspruchs an Busversorgung auch in ländlichen Gebieten. So darf es nicht zu weiterer Streckenausdünnung (wie jüngst in der Uckermark beschlossen) kommen – die Landesregierung muss gegenüber den kreislichen Verkehrsgesellschaften den Vorrang der Erschließung aller Landesteile vor reiner Profitorientierung betonen und hierfür im Bedarfsfalle mehr Mittel aufwenden. 

    Das Jahr 2017 muss das Jahr des Brandenburger ÖPNV werden. Nur eine gleichwertige infrastrukturelle Versorgung bietet eine faire Grundlage für eine ausgeglichene Bevölkerungsentwicklung.

    Presseecho:
    Korrektur am Busfahrplan – MOZ 28.12.2016

     

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  • Land Brandenburg: Verantwortungslosigkeit mit angeeigneten Immobilien

    Landesregierung eignet sich herrenlose Immobilien an, aber kümmert sich kaum um die einsturzgefährdeten Gebäude – Kleine Anfrage von Iris Schülzke

    Schon vor knapp zwei Jahren hatte Iris Schülzke mit einer Kleinen Anfrage gezeigt, dass die Landesregierung bei der Aneignung durch Todesfall herrenlos gewordener Grundstücke Rosinenpickerei betreibt. Bei Grundstücken, die vermutlich einen profitablen Verkauf oder Pachteinnahmen erwarten lassen, schlägt sie zu. Bei Grundstücken, bei denen Kosten oder Altlasten anstehen, überlässt sie diese Kostenblöcke hingegen den Kommunen. 

    Nun stellt sich im Herzberger Ortsteil Löhsten heraus, dass es nicht nur Rosinenpickerei ist. Selbst bei den Grundstücken, die sich das Land aneignet, werden die Anwohner und Kommunen mit den Problemen allein gelassen. Stehen auf den Grundstücken Gebäude, tut die Landesregierung nichts, auch nicht, wenn diese einsturzgefährdet sind und die Anlieger gefährden. Im Fall von Löhsten wollen die Bürger nicht warten, bis ihnen beim nächsten Sturm lose Dachziegel oder ein maroder Schornstein aufs eigene Haus, das Auto oder die eigenen Köpfe fliegen. Sie verlangen vom Land, dass es sich um sein Eigentum kümmert. Bei einer weiteren baufälligen Immobilie im Ortsteil scheint das Land keine Gewinnmöglichkeiten zu sehen und lehnte die Aneignung ab. „Es besteht weder Landesbedarf, noch ist eine Verwertung wahrscheinlich, da die im betreffenden Grundbuch eingetragenen Zwangssicherungshypotheken den Grundstückswert übersteigen.“, so das Ministerium wörtlich. Somit ist aktuell niemand für das langsam zusammenbrechende Gebäude verantwortlich.

    Die Bürger wollen diesen Zustand nicht hinnehmen, zumal die Gebäude auch ein Schandfleck im sonst deutlich beschaulicheren Ort direkt an der Grenze zu Sachsen sind. Der Vorsitzende des Kirchenfördervereins, Bernd Richter, kann nicht verstehen, dass es dem Land egal ist, dass die Besucher, die von Sachsen aus kommen, von Brandenburg hinter der Landesgrenze als erstes Ruinen sehen. Die Bürger haben sogar Hilfe beim Abriss des landeseigenen Gebäudes angeboten. Doch bisher vergebens – scheinbar hält die Verwaltung des Landes das Gebäude für denkmalgeschützt, obwohl dies lediglich auf ein anderes Gebäude auf dem Grundstück zutrifft, die Fachwerk-Gaststätte. Selbst der Versuch der lokalen Selbsthilfe versandet so in der Bürokratie der Landesregierung...

    Antwort Landesregierung auf Kleine Anfrage „Landesgrundstücke in Herzberg, OT Löhsten“

    Presseecho:
    In Löhsten passiert weiterhin nichts bei den einsturzgefährdeten Häusern – Lausitzer Rundschau 04.01.2017

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  • (K)Ein Herz für Dörfer

    Iris Schülzke hält Plädoyer für Dörfer – Rot-Rot lehnt mehr Eigenständigkeit ab, Entwicklung und Mitbestimmung im ländlichen Raum wird weiter behindert

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  • Kritik an rot-roter Nahverkehrsplanung

    Planung der Landesregierung zum Nahverkehr arbeitet mit veralteten Bevölkerungsprognosen und vernachlässigt ländlichen Raum

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  • Brandenburg: Wachstum oder Schrumpfung?

    Trendwende der Bevölkerungsentwicklung – Prognosen zur Abwanderung und zu Geburten waren erheblich zu pessimistisch – Wir fordern Konsequenzen

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  • Mobilitätskonzept der Landesregierung mangelhaft

    Iris Schülzke zeigt in ihrer Rede die zahlreichen Mängel des Mobilitätskonzepts auf – allen voran die Vernachlässigung des ländlichen Raumes

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  • Funklöcher endlich beseitigen!

    Kritik von Iris Schülzke: Bei Windkraft ist in Brandenburg alles machbar & keine Subvention zu teuer, aber flächendeckender Mobilfunk unmöglich?

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  • Dynamik auf dem Arbeitsmarkt?

    Kritische Auseinandersetzung von Iris Schülzke mit der von SPD und Linken versprochenen „Dynamikoffensive“ auf dem Arbeitsmarkt

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  • Kritik an bürokratischen Hürden

    Iris Schülzke übt in Enquete-Kommission zur Zukunft des ländlichen Raums Kritik an bürokratischen Hürden bei Leader-Förderung

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  • Bauboom im ländlichen Raum – BVB / FREIE WÄHLER kritisiert falsche Bedarfsanalyse

    Studie des Wirtschaftsinstitutes IW kritisiert Bau von Eigenheimen im ländlichen Raum – Wir widersprechen!

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